Holzfarbe außen
— elastische Gummifarbe für Zaun, Holzfassade & Gartenhaus
forest Holzfarbe außen

Holzfarbe außen
— elastische Gummifarbe für Zaun, Holzfassade & Gartenhaus

Flüssiggummi für Holz ist eine elastische Membran, die jedem Quell- und Schwindzyklus des Holzes folgt — anders als starre Lacke, die nach 2–3 Jahren reißen und abblättern. Geeignet für Zaun, Holzfassade, Gartenhaus, Schuppen und Pfostenfüße. Auftrag mit Pinsel in 2 Schichten, ohne Grundierung im Standardfall.

summarize Auf einen Blick

Flüssiggummi für Holz ist eine elastische Membran, die jedem Quell- und Schwindzyklus des Holzes folgt — anders als starre Lacke, die nach 2–3 Jahren reißen und abblättern. Geeignet für Zaun, Holzfassade, Gartenhaus, Schuppen und Pfostenfüße. Auftrag mit Pinsel in 2 Schichten, ohne Grundierung im Standardfall.

01 / Problem

Warum klassische Holzanstriche versagen

Holz arbeitet — es dehnt sich bei Feuchtigkeit aus und zieht sich bei Trockenheit zusammen. Starre Lasuren und Lacke reißen, Wasser dringt ein, das Holz fault.

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Quellen & Schwinden

Holz verändert sein Volumen um bis zu 8 % zwischen feuchter und trockener Jahreszeit. Klassische Lacke reißen — Wasser kann eindringen.

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Fäulnis & Verzug

Eingedrungenes Wasser zersetzt die Holzfasern. Bauteile verziehen sich, tragende Elemente verlieren ihre Festigkeit.

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Vergrauung durch UV

Ohne UV-Schutz vergraut die Holzoberfläche innerhalb von 1–2 Jahren. Algen und Pilze siedeln sich an, das Erscheinungsbild leidet dauerhaft.

02 / Warum RubberPaint

Warum Flüssiggummi für Holz

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Dehnt sich mit dem Holz

Hochelastisch (rissüberbrückend) — folgt jedem Quell- und Schwindzyklus ohne Rissbildung. Anders als starre Lacke.

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Wasserdicht versiegelt

Eine durchgehende elastische Membran schützt das Holz vor Schlagregen und Dauerfeuchte — kein Eindringen in die Fasern.

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UV-stabil ohne Vergrauung

Stabilisiertes Acryl-Latex-System hält UV-Strahlung stand. Holz behält seine Farbe statt zu vergrauen.

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Jede Farbe, einheitlich

9 RAL-Töne von Schwarz bis Gelbbraun. Deckt alte Vergrauung, frühere Lasuren oder Schäden zuverlässig ab.

03 / Anwendung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 01 / 05

Untergrund vorbereiten

Saubere Fasern für optimale Haftung.

Lose Holzfasern, alte Lasur-Reste und Schmutz mechanisch entfernen — bei Bedarf mit Schleifpapier Körnung 80–120 anschleifen, dann Staub gründlich abkehren. Holzfeuchte muss unter 20 % liegen (Herstellerangabe); bei höherer Feuchte droht Blasenbildung.

Bei stark vergrautem Holz oder Algen-/Pilzbefall vorab mit Holzentgrauer oder Algen-/Pilz-Entferner behandeln, gründlich spülen und 48 h trocknen lassen.

Profi-Tipp: Niemals auf druckimprägniertes Holz unter 6 Monaten Alter auftragen — Imprägniermittel müssen ausgasen. Test: Wassertropfen muss in 30 s einziehen, sonst zu früh.

Untergrund vorbereiten
Schritt 02 / 05

Algen & Pilze behandeln

Wichtig bei Vorschäden.

Bei stark saugendem oder splittrigem Holz Tiefengrund (Holz-Imprägnierung) auftragen — verbessert Haftung und schützt vor Pilz-Befall durch das Holz hindurch. 12 h trocknen lassen vor weiterer Bearbeitung.

Bei tragfähigem Altanstrich (Lasur, Lack) reicht Anschleifen mit Korn 80–120 — Grundierung kann entfallen.

Profi-Tipp: Schnittkanten und Stirnholz immer doppelt grundieren — hier saugt das Holz am stärksten und hier beginnt die Verwitterung. Doppelte Grundierung verlängert Lebensdauer um Jahre.

Algen & Pilze behandeln
Schritt 03 / 05

Erste Schicht — Grundierung

Tiefe Penetration für Halt.

Mit bis zu 5 % Wasser verdünnt auftragen (bei Airless-Spritze bis 10 %) — so dringt die erste Schicht in die Holzfasern ein und bildet die Haftbasis. Mit Pinsel oder Lammfellrolle in Faserrichtung arbeiten. Verbrauch 150–250 g/m² (Holz ist saugend).

An Schnittkanten und Verbindungsstellen besonders sorgfältig — diese Bereiche sind verwitterungsanfällig.

Profi-Tipp: Bei senkrechten Holzlatten (Zaun, Fassade) von oben nach unten arbeiten und Tropfnasen sofort verstreichen — sonst entstehen Streifen, die nicht mehr zu beheben sind.

Erste Schicht — Grundierung
Schritt 04 / 05

Trocknung

Geduld zahlt sich aus.

Mindestens 4 Stunden bei 23 °C / 50 % RLF aushärten lassen. Bei höherer Luftfeuchte oder niedrigerer Temperatur länger warten (bis 8 h). Die erste Schicht muss komplett durchgetrocknet sein, sonst hält die zweite Schicht nicht.

Holz während Trocknung vor Regen schützen — bei Außenanwendung Plane spannen oder Arbeit auf trockenes Wetter verschieben.

Profi-Tipp: Bei stark saugendem oder dunklem Holz sieht erste Schicht oft sehr matt aus — kein Grund zur Sorge, zweite Schicht erzeugt den finalen Glanz.

Trocknung
Schritt 05 / 05

Zweite Schicht — Versiegelung

Der finale Schutzpanzer.

Unverdünnt auftragen, in Faserrichtung. Verbrauch 100–200 g/m². Regenfest nach 6 h (Herstellerangabe), vorsichtig belastbar nach 24 h, voll belastbar und endfest nach 28 Tagen.

Bei stark beanspruchten Bereichen (Holzzaun zur Straße, Holzfassade Wetterseite) dritte Schicht empfohlen — Erneuerung erst nach 5–7 Jahren statt 3–4.

Profi-Tipp: Schnittkanten und Pfostenfüße jährlich mit dünner Schicht nachstreichen — diese sind die ersten Schwachpunkte und verdoppeln so die Lebensdauer der gesamten Beschichtung.

Zweite Schicht — Versiegelung
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Profi-Tipp

Bei stark vergrautem oder von Algen befallenem Holz vorab mit Holzentgrauer oder Algen-Entferner behandeln und gründlich trocknen lassen. Niemals auf druckimprägniertes Holz unter 6 Monaten Alter auftragen — Imprägniermittel müssen ausgasen.

04 / Spezifikationen

Technische Daten

Verbrauch pro Schicht 150–250 g/m² (Holz ist saugend)
Empfohlene Schichten 2 (3 bei stark beanspruchten Flächen)
Trocknungszeit 2 h staubtrocken · 4 h überstreichbar
Regenfestigkeit nach 6 h (Herstellerangabe)
Volle Aushärtung 28 Tage
Verarbeitungstemperatur +10 °C bis +30 °C
Service-Temperatur −20 °C bis +50 °C
Elastizität hochelastisch, rissüberbrückend
Holzfeuchte beim Auftrag < 20 % (Herstellerangabe)
Bindemittel Acryl-Latex (lösemittelfrei)
Werkzeugreinigung Wasser, sofort nach Auftrag
Materialrechner

Welche Menge brauche ich?

Geben Sie Ihre Fläche und gewünschte Anzahl Schichten ein — wir empfehlen die optimale Kombination an Eimern.

m²

Standard: 2 Schichten. 3 für stark beanspruchte Flächen.

info

Verbrauch: 200 g/m² pro Schicht. +10 % Reserve für Schnittkanten und unebene Flächen. Bei Großprojekten (> 80 m²) kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Empfehlung

6,6 kg benötigt

—

Wird berechnet…

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Holzfarbe außen — elastische Gummifarbe für Zaun, Holzfassade & Gartenhaus

Holzfarbe für außen muss vor allem eines können: mit dem Holz arbeiten. Zaun, Holzfassade, Gartenhaus, Carport oder Pergola quellen bei Nässe und schwinden bei Trockenheit — starre Lasuren und Lacke reißen dabei nach zwei bis drei Saisons. Die elastische Gummifarbe auf Flüssiggummi-Basis folgt jeder Bewegung, blättert nicht ab und schützt das Holz 8–12 Jahre vor Regen, UV und Vergrauung.

Warum klassische Holzfarbe außen versagt

  • Holz bewegt sich: Fichte, Kiefer und Lärche ändern ihr Volumen über das Jahr um bis zu 8 % — ein starrer Film bekommt feine Risse, Wasser dringt ein, die Farbe hebt ab
  • UV-Strahlung zersetzt die Bindemittel von Alkyd-Lacken — nach 2–4 Jahren wird die Oberfläche kreidig und grau
  • Feuchtigkeit von innen: dichte Lackschichten sperren Restfeuchte ein, das Holz fault unter der Farbe
  • Jeder Neuanstrich beginnt mit Abschleifen — der Aufwand wiederholt sich alle 3 Jahre

Elastische Holzfarbe auf Flüssiggummi-Basis

Flüssiggummi (auch Gummifarbe, gummierte Farbe oder flexible Lackfarbe genannt) bildet auf Holz eine hochelastische, wasserdichte Membran. Sie dehnt sich mit dem quellenden Holz und zieht sich beim Schwinden wieder zusammen — ohne Rissbildung und ohne Haftungsverlust. Gleichzeitig bleibt die Schicht diffusionsoffen (V2 nach EN 1062-1): Restfeuchte kann nach außen entweichen, das Holz bleibt gesund. Die Farbe ist wasserbasiert, lösemittelfrei, geruchsarm und in 14 RAL-Farbtönen direkt ab Lager verfügbar.

Geeignete Holzflächen

  • Gartenzaun und Sichtschutz — der Klassiker, 8–12 Jahre ohne Neuanstrich
  • Holzfassade und Verschalung — Wetterseite mit dritter Schicht
  • Gartenhaus, Geräteschuppen, Carport, Pergola — Wände, Türen, tragende Balken
  • Spielgeräte und Sandkasten-Einfassungen — nach 28 Tagen Aushärtung physiologisch unbedenklich
  • Druckimprägniertes Holz — frühestens 4–6 Wochen nach der Imprägnierung

Nicht geeignet: begehbare Terrassendielen (werden rutschig — dort Holzöl verwenden), Holz mit dauerhaftem Erdkontakt und Fenster mit hohem optischen Anspruch.

Schritt für Schritt

  1. Reinigen. Algen, Moos, Staub und lose Farbe entfernen — Hochdruckreiniger mit max. 120 bar oder Schrubber. Stark vergrautes Holz mit Holzentgrauer behandeln, gründlich spülen, 48 Stunden trocknen lassen.
  2. Anschleifen. Lose Fasern und alte Lasuren mit Korn 80–120 anschleifen, Staub abkehren. Holzfeuchte unter 18 % — im Zweifel mit dem Feuchtemesser prüfen.
  3. Erste Schicht. Mit bis zu 5 % Wasser verdünnt, mit Pinsel oder Lammfellrolle in Faserrichtung auftragen. Schnittkanten, Astlöcher und Pfostenfüße doppelt streichen — hier saugt das Holz am stärksten. Verbrauch ca. 150–200 g/m².
  4. Trocknen. Mindestens 4 Stunden bei 23 °C / 50 % Luftfeuchte, bei kühlem Wetter länger.
  5. Zweite Schicht. Unverdünnt, quer zur ersten. Verbrauch 100–150 g/m². Regenfest nach 6 Stunden, voll ausgehärtet nach 28 Tagen. Auf der Wetterseite und an Pfostenfüßen eine dritte Schicht.
Profi-Tipp. Nie in der prallen Mittagssonne streichen — die Oberfläche hautet zu schnell ab und die zweite Schicht bindet schlechter an. Morgens die Schattenseite beginnen und mit der Sonne um den Zaun wandern.

Materialbedarf

Für zwei Schichten auf sägerauem Holz: 0,3–0,4 kg/m². Ein Zaun mit 30 m Länge und 1,8 m Höhe, beidseitig gestrichen (108 m²), braucht rund 32 kg — sechs Eimer à 6 kg. Für ein Gartenhaus mit 40 m² Außenwand reichen zwei Eimer à 6 kg.

Welche Farbe wählen?

Braun (RAL 8017) kaschiert Vergrauung am besten, Graphit (RAL 7024) und Schwarz (RAL 9005) für den modernen Look, Grün (RAL 6005) für Gartenhäuser, die sich in den Garten einfügen. Sehr helle Töne auf gerbstoffreichem Holz (Eiche, Lärche) vorher an einer kleinen Stelle testen.

👉 Alle 14 RAL-Farbtöne ansehen

Häufige Fehler vermeiden

  • Auf feuchtes Holz streichen — Blasenbildung nach dem ersten Sommer
  • Eine dicke statt zwei dünne Schichten — die Unterseite bleibt nass, die Farbe löst sich flächig
  • Frisch imprägniertes Holz sofort streichen — Imprägniermittel verhindern die Haftung
  • Schnittkanten und Pfostenfüße vergessen — hier beginnt die Verwitterung

Häufige Fragen

Hält die Holzfarbe auch auf alter Lasur?

Ja, wenn die Lasur fest haftet: anschleifen, entstauben, direkt streichen. Lose Lasur vorher mechanisch entfernen.

Sieht man die Holzmaserung noch?

Nein — die Gummifarbe ist deckend. Wer die Maserung sehen will, bleibt bei Lasur und nimmt kürzere Renovierungsintervalle in Kauf.

Wie lange hält der Anstrich?

8–12 Jahre auf normal belasteten Flächen. Danach reicht eine einzelne Auffrischungsschicht ohne Abschleifen.

Ist die Farbe für Kinderspielgeräte geeignet?

Ja, nach vollständiger Aushärtung (28 Tage). Wasserbasis, lösemittelfrei, VOC unter 30 g/l.


Bereit loszulegen? Farbe und Eimergröße wählen.

Zum Shop → · Anwendung im Überblick · FAQ


Verwandte Begriffe: Unser Produkt ist im Baumarkt und in der Branche unter mehreren Namen bekannt — Flüssigkunststoff, Flüssiggummi, Flüssigfolie, Gummifarbe, gummierte Farbe, flexible Lackfarbe oder Polymer-Beschichtung. Gemeint ist immer dasselbe Produkt: eine wasserdichte, hochelastische Beschichtung auf Acryl-Latex-Basis.

08 / FAQ

Häufige Fragen zum Holzanstrich

Kann ich auf altem, vergrautem Holz auftragen?
Ja, aber das vergraute Holz vorher mit Holzentgrauer behandeln, gründlich spülen und mindestens 48 h trocknen lassen. Auf nicht-entgrauten Untergründen ist die Haftung schwächer.
Muss ich alte Lasuren oder Lacke entfernen?
Lose, abblätternde Lasuren ja — mit Spachtel oder Schleifpapier entfernen. Fest haftende Lasuren reichen anschleifen für Haftung. Bei Lacken (geschlossener Film) sollten Sie mit Korn 80 anschleifen und Staub komplett entfernen.
Was bei Pilz- oder Algenbefall?
Zwingend vor der Beschichtung mit Algen-/Pilz-Entferner behandeln (z. B. Algex, NeoPur). Wenn Sie ohne Behandlung beschichten, arbeitet der Befall unter der Beschichtung weiter und verursacht Blasen oder Ablösungen.
Funktioniert es auch auf druckimprägniertem Holz?
Ja, aber erst nach mindestens 6 Monaten Ausgasung des Imprägniermittels. Frisch imprägniertes Holz hat einen wasserabweisenden Film, der die Haftung verhindert. Test: Wassertropfen muss in 30 s einziehen, sonst zu früh.
Wie oft muss ich nachbeschichten?
Bei sachgerechter Anwendung halten 2 Schichten mehrere Jahre. Wartung: jährliche Sichtkontrolle der Wetterseite, ggf. Erneuerungsschicht bei Mikro-Rissen oder UV-Mattierung. Schnittkanten und Pfostenfüße sind die ersten Schwachpunkte.

Technische Frage?

Unser Technik-Team berät Sie zu komplexen Anwendungen, Untergrund-Analyse und Schichtdicken-Berechnung.