Quellen & Schwinden
Holz verändert sein Volumen um bis zu 8 % zwischen feuchter und trockener Jahreszeit. Klassische Lacke reißen — Wasser kann eindringen.
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Flüssiggummi für Holz ist eine elastische Membran, die jedem Quell- und Schwindzyklus des Holzes folgt — anders als starre Lacke, die nach 2–3 Jahren reißen und abblättern. Geeignet für Zaun, Holzfassade, Gartenhaus, Schuppen und Pfostenfüße. Auftrag mit Pinsel in 2 Schichten, ohne Grundierung im Standardfall.
Flüssiggummi für Holz ist eine elastische Membran, die jedem Quell- und Schwindzyklus des Holzes folgt — anders als starre Lacke, die nach 2–3 Jahren reißen und abblättern. Geeignet für Zaun, Holzfassade, Gartenhaus, Schuppen und Pfostenfüße. Auftrag mit Pinsel in 2 Schichten, ohne Grundierung im Standardfall.
Holz arbeitet — es dehnt sich bei Feuchtigkeit aus und zieht sich bei Trockenheit zusammen. Starre Lasuren und Lacke reißen, Wasser dringt ein, das Holz fault.
Holz verändert sein Volumen um bis zu 8 % zwischen feuchter und trockener Jahreszeit. Klassische Lacke reißen — Wasser kann eindringen.
Eingedrungenes Wasser zersetzt die Holzfasern. Bauteile verziehen sich, tragende Elemente verlieren ihre Festigkeit.
Ohne UV-Schutz vergraut die Holzoberfläche innerhalb von 1–2 Jahren. Algen und Pilze siedeln sich an, das Erscheinungsbild leidet dauerhaft.
Hochelastisch (rissüberbrückend) — folgt jedem Quell- und Schwindzyklus ohne Rissbildung. Anders als starre Lacke.
Eine durchgehende elastische Membran schützt das Holz vor Schlagregen und Dauerfeuchte — kein Eindringen in die Fasern.
Stabilisiertes Acryl-Latex-System hält UV-Strahlung stand. Holz behält seine Farbe statt zu vergrauen.
9 RAL-Töne von Schwarz bis Gelbbraun. Deckt alte Vergrauung, frühere Lasuren oder Schäden zuverlässig ab.
Saubere Fasern für optimale Haftung.
Lose Holzfasern, alte Lasur-Reste und Schmutz mechanisch entfernen — bei Bedarf mit Schleifpapier Körnung 80–120 anschleifen, dann Staub gründlich abkehren. Holzfeuchte muss unter 20 % liegen (Herstellerangabe); bei höherer Feuchte droht Blasenbildung.
Bei stark vergrautem Holz oder Algen-/Pilzbefall vorab mit Holzentgrauer oder Algen-/Pilz-Entferner behandeln, gründlich spülen und 48 h trocknen lassen.
Profi-Tipp: Niemals auf druckimprägniertes Holz unter 6 Monaten Alter auftragen — Imprägniermittel müssen ausgasen. Test: Wassertropfen muss in 30 s einziehen, sonst zu früh.

Wichtig bei Vorschäden.
Bei stark saugendem oder splittrigem Holz Tiefengrund (Holz-Imprägnierung) auftragen — verbessert Haftung und schützt vor Pilz-Befall durch das Holz hindurch. 12 h trocknen lassen vor weiterer Bearbeitung.
Bei tragfähigem Altanstrich (Lasur, Lack) reicht Anschleifen mit Korn 80–120 — Grundierung kann entfallen.
Profi-Tipp: Schnittkanten und Stirnholz immer doppelt grundieren — hier saugt das Holz am stärksten und hier beginnt die Verwitterung. Doppelte Grundierung verlängert Lebensdauer um Jahre.

Tiefe Penetration für Halt.
Mit bis zu 5 % Wasser verdünnt auftragen (bei Airless-Spritze bis 10 %) — so dringt die erste Schicht in die Holzfasern ein und bildet die Haftbasis. Mit Pinsel oder Lammfellrolle in Faserrichtung arbeiten. Verbrauch 150–250 g/m² (Holz ist saugend).
An Schnittkanten und Verbindungsstellen besonders sorgfältig — diese Bereiche sind verwitterungsanfällig.
Profi-Tipp: Bei senkrechten Holzlatten (Zaun, Fassade) von oben nach unten arbeiten und Tropfnasen sofort verstreichen — sonst entstehen Streifen, die nicht mehr zu beheben sind.

Geduld zahlt sich aus.
Mindestens 4 Stunden bei 23 °C / 50 % RLF aushärten lassen. Bei höherer Luftfeuchte oder niedrigerer Temperatur länger warten (bis 8 h). Die erste Schicht muss komplett durchgetrocknet sein, sonst hält die zweite Schicht nicht.
Holz während Trocknung vor Regen schützen — bei Außenanwendung Plane spannen oder Arbeit auf trockenes Wetter verschieben.
Profi-Tipp: Bei stark saugendem oder dunklem Holz sieht erste Schicht oft sehr matt aus — kein Grund zur Sorge, zweite Schicht erzeugt den finalen Glanz.

Der finale Schutzpanzer.
Unverdünnt auftragen, in Faserrichtung. Verbrauch 100–200 g/m². Regenfest nach 6 h (Herstellerangabe), vorsichtig belastbar nach 24 h, voll belastbar und endfest nach 28 Tagen.
Bei stark beanspruchten Bereichen (Holzzaun zur Straße, Holzfassade Wetterseite) dritte Schicht empfohlen — Erneuerung erst nach 5–7 Jahren statt 3–4.
Profi-Tipp: Schnittkanten und Pfostenfüße jährlich mit dünner Schicht nachstreichen — diese sind die ersten Schwachpunkte und verdoppeln so die Lebensdauer der gesamten Beschichtung.

Bei stark vergrautem oder von Algen befallenem Holz vorab mit Holzentgrauer oder Algen-Entferner behandeln und gründlich trocknen lassen. Niemals auf druckimprägniertes Holz unter 6 Monaten Alter auftragen — Imprägniermittel müssen ausgasen.
Geben Sie Ihre Fläche und gewünschte Anzahl Schichten ein — wir empfehlen die optimale Kombination an Eimern.
Standard: 2 Schichten. 3 für stark beanspruchte Flächen.
Verbrauch: 200 g/m² pro Schicht. +10 % Reserve für Schnittkanten und unebene Flächen. Bei Großprojekten (> 80 m²) kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
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Braun- und Gelbbrauntöne harmonieren mit Naturholz. Schwarz und Graphit für moderne Optik. Weiß für skandinavischen Stil.
Holzfarbe für außen muss vor allem eines können: mit dem Holz arbeiten. Zaun, Holzfassade, Gartenhaus, Carport oder Pergola quellen bei Nässe und schwinden bei Trockenheit — starre Lasuren und Lacke reißen dabei nach zwei bis drei Saisons. Die elastische Gummifarbe auf Flüssiggummi-Basis folgt jeder Bewegung, blättert nicht ab und schützt das Holz 8–12 Jahre vor Regen, UV und Vergrauung.
Flüssiggummi (auch Gummifarbe, gummierte Farbe oder flexible Lackfarbe genannt) bildet auf Holz eine hochelastische, wasserdichte Membran. Sie dehnt sich mit dem quellenden Holz und zieht sich beim Schwinden wieder zusammen — ohne Rissbildung und ohne Haftungsverlust. Gleichzeitig bleibt die Schicht diffusionsoffen (V2 nach EN 1062-1): Restfeuchte kann nach außen entweichen, das Holz bleibt gesund. Die Farbe ist wasserbasiert, lösemittelfrei, geruchsarm und in 14 RAL-Farbtönen direkt ab Lager verfügbar.
Nicht geeignet: begehbare Terrassendielen (werden rutschig — dort Holzöl verwenden), Holz mit dauerhaftem Erdkontakt und Fenster mit hohem optischen Anspruch.
Für zwei Schichten auf sägerauem Holz: 0,3–0,4 kg/m². Ein Zaun mit 30 m Länge und 1,8 m Höhe, beidseitig gestrichen (108 m²), braucht rund 32 kg — sechs Eimer à 6 kg. Für ein Gartenhaus mit 40 m² Außenwand reichen zwei Eimer à 6 kg.
Braun (RAL 8017) kaschiert Vergrauung am besten, Graphit (RAL 7024) und Schwarz (RAL 9005) für den modernen Look, Grün (RAL 6005) für Gartenhäuser, die sich in den Garten einfügen. Sehr helle Töne auf gerbstoffreichem Holz (Eiche, Lärche) vorher an einer kleinen Stelle testen.
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Ja, wenn die Lasur fest haftet: anschleifen, entstauben, direkt streichen. Lose Lasur vorher mechanisch entfernen.
Nein — die Gummifarbe ist deckend. Wer die Maserung sehen will, bleibt bei Lasur und nimmt kürzere Renovierungsintervalle in Kauf.
8–12 Jahre auf normal belasteten Flächen. Danach reicht eine einzelne Auffrischungsschicht ohne Abschleifen.
Ja, nach vollständiger Aushärtung (28 Tage). Wasserbasis, lösemittelfrei, VOC unter 30 g/l.
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Zum Shop → · Anwendung im Überblick · FAQ
Verwandte Begriffe: Unser Produkt ist im Baumarkt und in der Branche unter mehreren Namen bekannt — Flüssigkunststoff, Flüssiggummi, Flüssigfolie, Gummifarbe, gummierte Farbe, flexible Lackfarbe oder Polymer-Beschichtung. Gemeint ist immer dasselbe Produkt: eine wasserdichte, hochelastische Beschichtung auf Acryl-Latex-Basis.
Unser Technik-Team berät Sie zu komplexen Anwendungen, Untergrund-Analyse und Schichtdicken-Berechnung.