Rost frisst weiter
Einmal angefangen, breitet sich Rost unter dem Anstrich aus. Klassische Lacke werden von unten weggesprengt. Nach 2–3 Jahren bröckelt der ganze Anstrich, der Schaden ist meist nicht mehr zu retten.
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Flüssiggummi als Korrosionsschutz lässt sich direkt auf festsitzenden Oberflächenrost auftragen — kein vollständiges Sandstrahlen nötig. Die elastische Beschichtung bildet eine luftdichte Barriere, die Oxidation stoppt und Spannungsrisse überbrückt. Geeignet für Wellblech, Stahlträger, Geländer, Tor- und Maschinenteile im Außenbereich.
Flüssiggummi als Korrosionsschutz lässt sich direkt auf festsitzenden Oberflächenrost auftragen — kein vollständiges Sandstrahlen nötig. Die elastische Beschichtung bildet eine luftdichte Barriere, die Oxidation stoppt und Spannungsrisse überbrückt. Geeignet für Wellblech, Stahlträger, Geländer, Tor- und Maschinenteile im Außenbereich.
Metall arbeitet stärker als jedes andere Baumaterial — dehnt sich, kontrahiert, vibriert. Klassische Lacke sind starr und reißen. Sobald die geringste Beschädigung entsteht, beginnt der Rost — und ist nicht mehr zu stoppen, sondern frisst sich weiter.
Einmal angefangen, breitet sich Rost unter dem Anstrich aus. Klassische Lacke werden von unten weggesprengt. Nach 2–3 Jahren bröckelt der ganze Anstrich, der Schaden ist meist nicht mehr zu retten.
Metall dehnt sich bei Hitze um 0,012 mm/m/°C aus. Im Sommer-Winter-Wechsel bedeutet das mehrere Millimeter Bewegung — starre Lacke reißen und lösen sich, Sandstrahlen + Neuanstrich kostet Tausende.
Streusalz, Küstennähe oder Pool-Umgebung beschleunigen Korrosion um Faktor 3–5. Standardlacke halten dort selten länger als 2 Jahre. Spezialprodukt für Salzbelastung ist Pflicht.
Hochelastisch (rissüberbrückend) — folgt der thermischen Ausdehnung des Metalls ohne zu reißen. Klassische Lacke versagen genau hier.
Festsitzender Rost wird mit Rostumwandler neutralisiert, dann direkt beschichtet. Spart Sandstrahlen — kann lokal saniert werden, statt komplett neu zu lackieren.
Geeignet für Küstennähe, Streusalz-Umgebung und Pool-Bereiche. Hält auch dort, wo klassische Lacke nach 2 Jahren aufgeben.
Auch im Hochsommer auf sonnenexponierten Stahlflächen (Wellblechdächer, dunkle Tore) bleibt die Beschichtung elastisch und intakt.
Drahtbürste, Schleifscheibe oder Sandstrahlung.
Mit Drahtbürste, Schleifscheibe oder Sandstrahlung losen Rost und alte, blätternde Beschichtungen entfernen — bis fester Untergrund erreicht ist. Schweißnähte und Schraubverbindungen besonders gründlich bearbeiten, da hier Rostnester sitzen. Festsitzender Oberflächenrost bleibt — wird im nächsten Schritt umgewandelt.
Bei stark verrosteten Stellen ggf. Schweißnähte oder einzelne Bleche austauschen lassen — Beschichtung allein rettet zerfressenen Stahl nicht.
Profi-Tipp: Sandstrahlung gibt die beste Oberfläche (St 2.5 nach EN ISO 8501-1) — bei großen Flächen Mietgerät vom Baumarkt deutlich günstiger als professionelle Sanierung.

Verwandelt Eisenoxid in stabile Verbindung.
Auf festsitzendem Oberflächenrost: handelsüblichen Rostumwandler (Phosphorsäure-Basis) gleichmäßig auftragen. 24 h einwirken lassen, dann mit feuchtem Tuch abwischen. Verwandelt Eisenoxid in eine stabile, neutrale Verbindung, die als Haftgrund für die Beschichtung dient.
Übergänge zwischen rostfreien und behandelten Bereichen mit Schleifpapier glätten.
Profi-Tipp: Rostumwandler nur auf vollständig trocknen Rost auftragen — bei feuchtem Rost reagiert die Phosphorsäure nicht richtig und das Resultat ist instabil.

Mit Aceton oder Bremsenreiniger.
Gesamte Oberfläche mit Aceton oder Bremsenreiniger reinigen — entfernt unsichtbare Öle, Fette und Reste vom Rostumwandler. Mit fusselfreien Lappen abwischen, häufig wechseln. 30 Minuten trocknen lassen — danach nicht mehr mit bloßen Händen berühren.
Bei großen Flächen Handschuhe tragen und nach jeder Pause neu entfetten — Handschweiß ist ebenso problematisch wie Schmieröl.
Profi-Tipp: Auf NE-Metallen (Aluminium, verzinkter Stahl) reicht Entfetten nicht — diese müssen mit Schleifpapier Korn 80–120 angerauht oder mit Spezial-Primer für NE-Metalle vorbereitet werden.

Unverdünnt, satt auftragen.
Erste Schicht unverdünnt, satt auftragen. Mit Pinsel oder kurzhaariger Roller. Verbrauch 150–200 g/m². Auf Kanten, Schweißnähte und Schraubverbindungen besonders satt — diese sind die anfälligsten Stellen, hier startet Korrosion. Lückenlose Deckung, keine Pinholes (sichtbare kleine Löcher).
Bei vertikalen Flächen von oben nach unten arbeiten und Tropfnasen sofort verstreichen.
Profi-Tipp: Beleuchten Sie die frische Schicht aus flachem Winkel mit Taschenlampe — Pinholes werden so sofort sichtbar und können noch nachgestrichen werden, bevor die Schicht trocknet.

Quer zur ersten, nach 4 h.
Nach 4 h zweite Schicht quer zur ersten auftragen. Verbrauch wieder 150–200 g/m². Bei salzhaltiger Umgebung (Küste, Streusalz-Bereich) oder Industrieabgasen dritte Schicht empfohlen. Regenfest nach 6 h (Herstellerangabe), voll belastbar nach 28 Tagen.
Bei Spritzwasserzone (Bodenkontakt, untere 30 cm) ebenfalls dritte Schicht — diese Bereiche sind salt-stressed.
Profi-Tipp: Jährliche Sichtprüfung der Wetterseite — kleine Beschädigungen sofort punktuell nachbeschichten, sonst breitet sich Rost unter der Schicht weiter aus.

Entfetten ist der unterschätzte Schritt — selbst minimale Fett-Rückstände (Hand-Schweiß, Schmieröl, alte Lackreste) verhindern eine dauerhafte Haftung. Mit Aceton oder Spezial-Entfetter gründlich abreiben, frische Lappen verwenden. Nach Entfetten Metall nicht mehr mit bloßen Händen berühren.
Geben Sie Ihre Fläche und gewünschte Anzahl Schichten ein — wir empfehlen die optimale Kombination an Eimern.
Standard: 2 Schichten. 3 für stark beanspruchte Flächen.
Verbrauch: 175 g/m² pro Schicht. +10 % Reserve für Schnittkanten und unebene Flächen. Bei Großprojekten (> 80 m²) kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
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