Metallschutz & Rostschutz
mit Flüssiggummi — direkt auf Rost
hardware Metallschutz & Rostschutz

Metallschutz & Rostschutz
mit Flüssiggummi — direkt auf Rost

Flüssiggummi als Korrosionsschutz lässt sich direkt auf festsitzenden Oberflächenrost auftragen — kein vollständiges Sandstrahlen nötig. Die elastische Beschichtung bildet eine luftdichte Barriere, die Oxidation stoppt und Spannungsrisse überbrückt. Geeignet für Wellblech, Stahlträger, Geländer, Tor- und Maschinenteile im Außenbereich.

summarize Auf einen Blick

Flüssiggummi als Korrosionsschutz lässt sich direkt auf festsitzenden Oberflächenrost auftragen — kein vollständiges Sandstrahlen nötig. Die elastische Beschichtung bildet eine luftdichte Barriere, die Oxidation stoppt und Spannungsrisse überbrückt. Geeignet für Wellblech, Stahlträger, Geländer, Tor- und Maschinenteile im Außenbereich.

01 / Problem

Warum Metallschutz fast immer versagt

Metall arbeitet stärker als jedes andere Baumaterial — dehnt sich, kontrahiert, vibriert. Klassische Lacke sind starr und reißen. Sobald die geringste Beschädigung entsteht, beginnt der Rost — und ist nicht mehr zu stoppen, sondern frisst sich weiter.

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Rost frisst weiter

Einmal angefangen, breitet sich Rost unter dem Anstrich aus. Klassische Lacke werden von unten weggesprengt. Nach 2–3 Jahren bröckelt der ganze Anstrich, der Schaden ist meist nicht mehr zu retten.

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Klassische Lacke blättern ab

Metall dehnt sich bei Hitze um 0,012 mm/m/°C aus. Im Sommer-Winter-Wechsel bedeutet das mehrere Millimeter Bewegung — starre Lacke reißen und lösen sich, Sandstrahlen + Neuanstrich kostet Tausende.

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Salzhaltige Luft + Winter

Streusalz, Küstennähe oder Pool-Umgebung beschleunigen Korrosion um Faktor 3–5. Standardlacke halten dort selten länger als 2 Jahre. Spezialprodukt für Salzbelastung ist Pflicht.

02 / Warum RubberPaint

Warum Flüssiggummi für Metallschutz

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Folgt Metall-Bewegungen

Hochelastisch (rissüberbrückend) — folgt der thermischen Ausdehnung des Metalls ohne zu reißen. Klassische Lacke versagen genau hier.

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Direkt auf Rost (nach Behandlung)

Festsitzender Rost wird mit Rostumwandler neutralisiert, dann direkt beschichtet. Spart Sandstrahlen — kann lokal saniert werden, statt komplett neu zu lackieren.

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Salz- & spritzwasserbeständig

Geeignet für Küstennähe, Streusalz-Umgebung und Pool-Bereiche. Hält auch dort, wo klassische Lacke nach 2 Jahren aufgeben.

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−20 °C bis +50 °C

Auch im Hochsommer auf sonnenexponierten Stahlflächen (Wellblechdächer, dunkle Tore) bleibt die Beschichtung elastisch und intakt.

03 / Anwendung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 01 / 05

Losen Rost mechanisch entfernen

Drahtbürste, Schleifscheibe oder Sandstrahlung.

Mit Drahtbürste, Schleifscheibe oder Sandstrahlung losen Rost und alte, blätternde Beschichtungen entfernen — bis fester Untergrund erreicht ist. Schweißnähte und Schraubverbindungen besonders gründlich bearbeiten, da hier Rostnester sitzen. Festsitzender Oberflächenrost bleibt — wird im nächsten Schritt umgewandelt.

Bei stark verrosteten Stellen ggf. Schweißnähte oder einzelne Bleche austauschen lassen — Beschichtung allein rettet zerfressenen Stahl nicht.

Profi-Tipp: Sandstrahlung gibt die beste Oberfläche (St 2.5 nach EN ISO 8501-1) — bei großen Flächen Mietgerät vom Baumarkt deutlich günstiger als professionelle Sanierung.

Losen Rost mechanisch entfernen
Schritt 02 / 05

Rostumwandler auftragen

Verwandelt Eisenoxid in stabile Verbindung.

Auf festsitzendem Oberflächenrost: handelsüblichen Rostumwandler (Phosphorsäure-Basis) gleichmäßig auftragen. 24 h einwirken lassen, dann mit feuchtem Tuch abwischen. Verwandelt Eisenoxid in eine stabile, neutrale Verbindung, die als Haftgrund für die Beschichtung dient.

Übergänge zwischen rostfreien und behandelten Bereichen mit Schleifpapier glätten.

Profi-Tipp: Rostumwandler nur auf vollständig trocknen Rost auftragen — bei feuchtem Rost reagiert die Phosphorsäure nicht richtig und das Resultat ist instabil.

Rostumwandler auftragen
Schritt 03 / 05

Entfetten — kritischer Schritt

Mit Aceton oder Bremsenreiniger.

Gesamte Oberfläche mit Aceton oder Bremsenreiniger reinigen — entfernt unsichtbare Öle, Fette und Reste vom Rostumwandler. Mit fusselfreien Lappen abwischen, häufig wechseln. 30 Minuten trocknen lassen — danach nicht mehr mit bloßen Händen berühren.

Bei großen Flächen Handschuhe tragen und nach jeder Pause neu entfetten — Handschweiß ist ebenso problematisch wie Schmieröl.

Profi-Tipp: Auf NE-Metallen (Aluminium, verzinkter Stahl) reicht Entfetten nicht — diese müssen mit Schleifpapier Korn 80–120 angerauht oder mit Spezial-Primer für NE-Metalle vorbereitet werden.

Entfetten — kritischer Schritt
Schritt 04 / 05

Erste Schicht — Grundbarriere

Unverdünnt, satt auftragen.

Erste Schicht unverdünnt, satt auftragen. Mit Pinsel oder kurzhaariger Roller. Verbrauch 150–200 g/m². Auf Kanten, Schweißnähte und Schraubverbindungen besonders satt — diese sind die anfälligsten Stellen, hier startet Korrosion. Lückenlose Deckung, keine Pinholes (sichtbare kleine Löcher).

Bei vertikalen Flächen von oben nach unten arbeiten und Tropfnasen sofort verstreichen.

Profi-Tipp: Beleuchten Sie die frische Schicht aus flachem Winkel mit Taschenlampe — Pinholes werden so sofort sichtbar und können noch nachgestrichen werden, bevor die Schicht trocknet.

Erste Schicht — Grundbarriere
Schritt 05 / 05

Zweite Schicht — Schutzpanzer

Quer zur ersten, nach 4 h.

Nach 4 h zweite Schicht quer zur ersten auftragen. Verbrauch wieder 150–200 g/m². Bei salzhaltiger Umgebung (Küste, Streusalz-Bereich) oder Industrieabgasen dritte Schicht empfohlen. Regenfest nach 6 h (Herstellerangabe), voll belastbar nach 28 Tagen.

Bei Spritzwasserzone (Bodenkontakt, untere 30 cm) ebenfalls dritte Schicht — diese Bereiche sind salt-stressed.

Profi-Tipp: Jährliche Sichtprüfung der Wetterseite — kleine Beschädigungen sofort punktuell nachbeschichten, sonst breitet sich Rost unter der Schicht weiter aus.

Zweite Schicht — Schutzpanzer
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Profi-Tipp

Entfetten ist der unterschätzte Schritt — selbst minimale Fett-Rückstände (Hand-Schweiß, Schmieröl, alte Lackreste) verhindern eine dauerhafte Haftung. Mit Aceton oder Spezial-Entfetter gründlich abreiben, frische Lappen verwenden. Nach Entfetten Metall nicht mehr mit bloßen Händen berühren.

04 / Spezifikationen

Technische Daten

Verbrauch pro Schicht 150–200 g/m² (volle Deckkraft)
Empfohlene Schichten 2 (3 bei Salzbelastung)
Trocknungszeit 2 h staubtrocken · 4 h überstreichbar
Regenfestigkeit nach 24 h (Herstellerangabe)
Volle Aushärtung 28 Tage
Verarbeitungstemperatur +10 °C bis +30 °C
Service-Temperatur −20 °C bis +50 °C
Elastizität hochelastisch, rissüberbrückend
Untergrund-Vorbereitung Entrosten + Entfetten + Anticorrosion-Primer (TM Maxima)
Bindemittel Acryl-Latex (lösemittelfrei)
Werkzeugreinigung Wasser, sofort nach Auftrag
Materialrechner

Welche Menge brauche ich?

Geben Sie Ihre Fläche und gewünschte Anzahl Schichten ein — wir empfehlen die optimale Kombination an Eimern.

Standard: 2 Schichten. 3 für stark beanspruchte Flächen.

info

Verbrauch: 175 g/m² pro Schicht. +10 % Reserve für Schnittkanten und unebene Flächen. Bei Großprojekten (> 80 m²) kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Empfehlung

6,6 kg benötigt

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06 / Bestseller

Empfohlene Farben für Metall

Anthrazit ist der Klassiker für moderne Metallkonstruktionen, Schwarz und Grau für Industriebauten. Braun und Rotbraun für rustikale Optik (Schmiedeeisen, Gartentore).

08 / FAQ

Häufige Fragen zum Metallschutz

Kann ich direkt auf Rost auftragen?
Nicht direkt — losen, blätternden Rost vorher mechanisch entfernen (Drahtbürste, Schleifscheibe). Festsitzender Oberflächenrost muss mit Rostumwandler neutralisiert werden. Anschließend Entfetten und beschichten. RubberPaint ist kein Rostumwandler, sondern Rostsperre nach der Behandlung.
Funktioniert es auf verzinktem Stahl?
Ja, aber Zinkoberfläche muss angerauht werden — entweder mit Schleifpapier (Korn 80–120) oder Verzinker-Primer. Glatte Verzinkung bietet zu wenig Haftung. Nach Anschleifen entfetten und wie üblich beschichten.
Geeignet für Edelstahl oder Aluminium?
Ja, aber mit Primer für Nichteisen-Metalle. Beide Oberflächen sind glatt und nicht-saugend — ohne Primer kaum Haftung. Nach Primer und Entfetten beschichten wie bei Stahl. Test an unauffälliger Stelle empfohlen.
Auf Wellblechdach oder Trapezblech?
Bestens geeignet. Wellblech dehnt sich extrem stark im Tag-Nacht-Zyklus — hier zeigt RubberPaint seinen Vorteil gegenüber starren Lacken. Sicken besonders sorgfältig beschichten (Wasserableitungs-Punkte), Rand-Anschlüsse zur Wand mit Vlies armieren.
Wie lange hält der Schutz bei salzhaltiger Luft?
Bei sachgerechter Anwendung mit dritter Schicht: deutlich länger als klassische Lacke, die in Salzumgebung oft nach 2 Jahren versagen. Für Küstenstandorte oder Pool-Umgebung empfehlen wir jährliche Sichtprüfung und punktuelle Nachbeschichtung von Reparaturstellen — auch hochwertige Beschichtungen halten unter aggressiven Bedingungen länger mit regelmäßiger Pflege.

Technische Frage?

Unser Technik-Team berät Sie zu komplexen Anwendungen, Untergrund-Analyse und Schichtdicken-Berechnung.